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Zum letzten Male schwangen sich die Rahen der 'Pyrenees' herum, sie gehorchte dem Rade
und drehte in die Einfahrt. Die Wendung war kaum vorgenommen und die Taue noch nicht
festgemacht, als die Leute in panischem Schrecken zur Hütte zurückflogen. Es war nichts
geschehen, aber sie versicherten, daß im nächsten Augenblick etwas geschehen würde. Sie
konnten nicht sagen, warum, aber sie wußten es. McCoy begab sich nach vorn, um sich am
Bug hinzustellen und das Schiff hineinzulotsen; aber der Kapitän ergriff ihn am Arm und
drehte ihn herum.
"Machen Sie's von hier aus", sagte er. "Das Deck ist nicht sicher. Was ist los?" fragte er im
nächsten Augenblick. "Wir stehen still."
McCoy lächelte.
"Wir sind auf eine Strömung von sieben Knoten gestoßen, Kapitän", sagte er. "So läuft die
volle Ebbe zu dieser Einfahrt hinaus."
Nach einer weiteren Stunde war die 'Pyrenees' kaum um ihre Länge vorwärts gekommen,
aber der Wind frischte auf, und sie begann, schnellere Fahrt zu machen.
"Einige Mann schnell in die Boote!" kommandierte Kapitän Davenport.
Seine Stimme war noch nicht verklungen, und die Leute wollten gerade den Befehl
ausführen, als eine Masse von Rauch und Flammen in Segel und Takelage geschleudert
wurde, wo ein Teil hängenblieb, wahrend der Rest ins Wasser fiel. Daß der Wind quer stand,
hatte die achtern beschäftigte Mannschaft gerettet. Sie rannte blindlings nach den Booten,
aber McCoys Stimme ließ sie haltmachen. "Ruhig Blut", sagte er. "Es ist alles in Ordnung.
Ach, seid so gut und laßt den Jungen hinunter."
Der Rudergast hatte in größter Angst das Rad verlassen, aber Kapitän Davenport war
zugesprungen und hatte noch rechtzeitig genug in die Speichen gegriffen, um zu verhindern,
daß das Schiff von der Strömung erfaßt und auf den Strand geschleudert wurde.
"Übernehmen Sie den Befehl über die Boote", sagte er zu Mr. König. "Nehmen Sie sie kurz
ins Schlepp, direkt unter der Luvseite. Wenn ich von Bord gehe, können sie in Fahrt bleiben."
Mr. König zögerte, kletterte dann über die Reling und ließ sich in das Boot hinab.
"Halten Sie einen halben Strich ab, Kapitän."
Es gab Kapitän Davenport einen Ruck. Er hatte gedacht, daß er allein auf dem Schiff
geblieben wäre. "Jawohl, jawohl", antwortete er. "Ein halber Strich ist es."
Mittschiffs war die 'Pyrenees' ein offenes Flammenmeer, aus dem eine ungeheure
Rauchmasse hervordrang, die sich bis über die Masten erhob und den vorderen Teil des
Schiffes einhüllte. McCoy setzte im Schutze der Besanwanten seine schwierige Aufgabe fort,
das Schiff durch den engen Kanal zu lotsen.
Das Feuer breitete sich vom Explosionsherd aus am Deck entlang nach achtern aus,
während die mächtigen schwebenden Segel am Großmast sich flammend blähten und
verschwanden. Obgleich sie es nicht sehen konnten, wußten sie, daß die Vordersegel noch
hielten.
"Wenn nur nicht alle Segel verbrennen, bevor wir drinnen sind", seufzte der Kapitän.
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